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Jugendtreff Nufringen
Hauptstraße 66
71154 Nufringen
Fon: 07032 330938

Öffnungszeiten Jugendtreff

Mittwoch,
19 - 21 Uhr
"girls club"
(nur für Mädchen)

Freitag,
15 - 21 Uhr

Samstag,
18 - 22 Uhr

Änderungen der Öffnungszeiten des Jugendtreffs sind vorbehalten.

Jugendnetz Böblingen

Am Jugendnetz beteiligen sich unterschiedliche Personen, Einrichtungen und Institutionen.

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Schulsozialarbeit

Schulsozialarbeit

Schulsozialarbeit und Streetwork

Die Schulsozialarbeit soll dazu beitragen, die in der Schule nicht abdeckbaren pädagogischen Probleme zu lösen und dem Lehrkörper in unterstützender Form zuzuarbeiten.

Dies kann durch vertrauensbildende Maßnahmen, wie z.B. ein gemeinsames Bewerbungstraining oder gemeinsame Veranstaltungen, aber auch durch unterrichtsfremde Fortbildungsmaßnahmen erreicht werden. Des Weiteren soll durch die Einrichtung eines Sprechzimmers eine Vertrauen schaffende Atmosphäre zur Durchführung von Gesprächen zwischen Konfliktbeteiligten erfolgen.

Eine regelmäßige Präsenszeit des Jugendreferenten garantiert den Kontakt zu den Schülern und leistet einen großen Beitrag zur Beziehungsarbeit zu den Jugendlichen in der Gemeinde. Ferner sind präventive Maßnahmen in Bezug auf schulische Problemstellungen angedacht; diese werden in Zusammenarbeit von Jugendreferent und Schule erarbeitet.

Das Patenmodell

Patenschaften im Übergang von der Schule in die Ausbildung

Das Patenmodell wurde ursprünglich in der Gemeinde Schönaich entwickelt und wird mittlerweile in den Gemeinden im gesamten Landkreis Böblingen angeboten.

In der schwierigen Phase des Übergangs von der Schule in den Beruf, treten häufig Überforderungen bei Jugendlichen und ihren Eltern auf. Dies hat in der Gesellschaft zu teilweise kontroversen Diskussionen über Ursachen und mögliche Lösungsstrategien geführt, aber auch gleichzeitig zu einer Fülle von Projekten, Fördermöglichkeiten und gelungenen Handlungsansätzen.

In zahlreichen Publikationen und Presseartikeln, die Sie auf dieser Homepage finden,

  • nimmt die Ursachenforschung einen großen Raum ein,
  • werden die aktuellen Zahlen statistisch ausgewertet und
  • neue Entwicklungen auf dem Ausbildungsmarkt beschrieben.

Einige der unten aufgelisteten Positionen zeigen eine Entwicklung auf, die sich nicht nur auf eine einzelne Region beziehen lässt, wohl aber mit unterschiedlichen regionalen Ausprägungen verbunden ist und somit auf eine allgemeine Tendenz hindeutet.

Das Phänomen der Überforderung

  • bei der Informationsbeschaffung,
  • bei der Auswertung dieser Informationen und
  • insbesondere bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz, trifft auf eine Vielzahl von Familien zu.

Im Februar 2000 führten die Bemühungen, den Übergang von der Schule in die Ausbildung zu verbessern, zur Entstehung der Patenaktion Schönaich (PaSch).

Warum ist es wichtig, Familien beim Übergang von der Schule in den Beruf zu unterstützten?

Überforderung von Familien durch z.B.:

  • Mangelnde Kenntnis über das Duale Ausbildungssystem
  • Jugendliche grenzen sich von zuhause ab, der Einfluss der Clique ist größer als der der Eltern
  • die Berufswelt ist in Veränderung: Neue Berufe entstehen, dabei verändern sich die Berufsbilder und damit die Anforderungen im Beruf
  • Die Berufsfindung der Jugendlichen orientiert sich meist nicht mehr an den Berufen ihrer Eltern und Verwandten

Warum ist es wichtig, die Jugendlichen zu unterstützen?

Häufig

  • fehlt das Selbstvertrauen
  • sind zu wenig Orientierungsmöglichkeiten vorhanden. Erfahrungshintergründe um eine Entscheidung zu treffen, fehlen
  • sind die schulischen Leistungen nicht ausreichend mangelt es an Motivation
  • haben Hauptschüler/innen auf dem Ausbildungsmarkt eine schwache Ausgangsposition.

Es gibt zur Berufsausbildung keine Alternative. Sie ist für die Jugendlichen der Zugang zur beruflichen Qualifizierung. Die passende Ausbildung ist wesentliches Merkmal bei der Identitätsfindung. Sie ist die Basis zur Integration in die Erwerbsgesellschaft. In diesem Sinne ist eine Patenschaft ein ergänzendes Angebot für Jugendliche und Eltern und stellt eine positive Unterstützung dar.

Mit der von Landrat a.D. Bernhard Maier im Jahr 2005 ins Leben gerufenen Ausbildungsplatzoffensive wurde als ein wichtiges Ziel formuliert, Patenschaften im Landkreis Böblingen flächendeckend zu initiieren.

Auch die Betriebe haben ihre Vorteile von einer Patenschaft

  • Jugendliche sind häufig motivierter
  • Die Berufsfindung läuft gezielter
  • Paten sind, neben den Eltern, für die Betriebe direkte Ansprechpartner bei auftretenden Problemen
  • Das Risiko eines Ausbildungsabbruchs wird vermindert

Wesentliche Merkmale des Patenmodells

  • Individuelle, kostenlose Betreuung von Jugendlichen im Betreuungsverhältnis 1:1
  • Ehrenamtlichkeit der Paten
  • Freiwilligkeit aller Beteiligten
  • Zusammenarbeit von Kommune, Paten, Jugendreferat und Schule (Schulleitung, Klassenlehrer/in)
  • Patengruppe, sie ist der Rückhalt der Paten
  • Netzwerk - Die Zusammenarbeit aller beteiligten Institutionen und Personen mündet in ein Netzwerk, das Unterstützung beim Übergang von der Schule in die Ausbildung bietet

Damit steht dieses Modell für die Verbindung von Haupt- und Ehrenamt.

Dauer einer Patenschaft:

Patenschaft über ca. 2½ Jahre

  • letztes Halbjahr der 8. Hauptschulklasse - Kennenlernphase
  • 9. Hauptschulklasse - Intensivzeit
  • Erstes Lehrjahr

…wenn möglich oder erforderlich und mit Einverständnis der Jugendlichen und ihren Eltern auch über das erste Ausbildungsjahr hinaus.

Kern einer Patenschaft

  • Aufklären, wo Wissen fehlt
  • Beraten, wo Unsicherheit herrscht
  • Motivieren, wo Unlust da ist
  • Anleiten, wo Führung notwendig ist
  • Unterstützen, wo Hilfe gebraucht wird

Die Stärken des Modells

  • Klare Struktur
  • Klar umrissenes Aufgabenfeld der Paten/Patinnen
  • Individuelle Betreuung der Jugendlichen
  • Beachtung der Grenzen einer Patenschaft
  • Verbindung von Haupt- und Ehrenamt
  • Fachliche Begleitung der Ehrenamtlichen
  • Zeitlicher Rahmen einer Patenschaft ist überschaubar
  • Regeln zur Arbeit mit Jugendlichen und Eltern
  • Verschwiegenheit der Paten und Patinnen
  • Paten sind Ansprechpartner für die Jugendlichen und halten Kontakt zu ihren Familien, Ausbildern und den Lehrkräften aus der Haupt- und Berufsschule
  • Arbeiten im Netzwerk

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