Gemeinde Nufringen

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Vereidigung und Verpflichtung von Herrn Ingolf Welte

Im Rahmen einer feierlichen Gemeinderatssitzung am 5. Februar 2018 wurde der neugewählte Bürgermeister durch die erste Stellvertreterin Ingrid Notter für die kommende Amtszeit verpflichtet.
In ihrer Rede wertete sie das Wahlergebnis als Vertrauensbeweis und eine gute Basis für das künftige Wirken von Herrn Welte. Bürgermeister zu sein, biete viele Chancen, die Zukunft in einer so lebendigen Gemeinde wie Nufringen es sei, zu gestalten. Das neue Amt sei auch mit einer gewissen Bürde und mit großen Herausforderungen verbunden. Die Erwartungen, die sich an einen Bürgermeister richten, seien immer groß und das Aufgabenspektrum sehr weit gefasst.
Das Gemeinderatsgremium wünsche sich Offenheit, verbunden mit einer transparenten Arbeitsweise, einen fairen Umgang miteinander und eine respektvolle Diskussionskultur.
Kommunalpolitik sei deshalb so spannend, weil sie mit allem zu tun hat, was im Leben der Menschen eine Rolle spielt und die Entscheidungen direkt sichtbar und spürbar werden.
Frau Binninger habe ein gut bestelltes Haus hinterlassen. Trotz enormer Investitionen in die Infrastruktur und in die öffentlichen Einrichtungen sei die Gemeinde Nufringen nach wie vor schuldenfrei.
Abschließend wünschte Sie Herrn Ingolf Welte in seinem neuen Amt als Bürgermeister viel Kraft und Elan sowie Erfolg und eine glückliche Hand.
 
Landrat Roland Bernhard überbrachte die Wahlprüfungsurkunde, nach der die Bürgermeisterwahl seitens der Rechtsaufsichtsbehörde für gültig erklärt wurde. Er gratulierte Herrn Welte zu seinem Ergebnis, welches sicher auch auf den intensiven Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern zurückgeführt werden könne. Er wünschte ihm für die kommende Amtszeit alles Gute.
 
Bürgermeister Bernd Dürr als Vorsitzender des Kreisverbands Böblingen des Gemeindetags Baden-Württemberg beschrieb die vielfältigen Aufgabenfelder eines Bürgermeisters. Es gelte, auch bei Veränderungen, die nicht beeinflusst werden können, immer das Gemeinwohl im Auge zu behalten. Im Namen der Bürgermeister-Kollegen bot er Herrn Welte eine offene und freundschaftliche Zusammenarbeit an.
 
In seiner Antrittsrede bedankte sich der neue Bürgermeister bei den Wählerinnen und Wählern für den Vertrauensbeweis und den Rückhalt. Die Gemeinde Nufringen sei für ihn und seine Familie Heimat. Herr Welte betonte, dass er in den kommenden acht Jahren durch seine Arbeit auch um das Vertrauen jener Bürgerinnen und Bürger werben möchte, die ihm ihre Stimme noch nicht geben konnten oder nicht zur Wahl gingen.
Angenehm am Vergangenen sei die gute Erinnerung, am Gegenwärtigen die Beständigkeit und am Künftigen die Weiterentwicklung. So erinnerte er an die zurückliegenden sehr guten 16 Jahre der Gemeindeentwicklung. Bei der Verabschiedung von Frau Bürgermeisterin Ulrike Binninger sei dies eindruckvoll gewürdigt wertgeschätzt worden.
Für die Zukunft zitierte er Franz von Assisi mit dem Satz: „Tu erst das Notwendige, dann das Mögliche und plötzlich schaffst du das Unmögliche.“
Die Verantwortung für das Bürgermeisteramt nehme er gerne an. Er zollte dabei den bisherigen Leistungen und Erfolgen Respekt, wie auch den unzähligen ehrenamtlich Engagierten in den Kirchen, in der Feuerwehr, in den Vereinen und in den politischen Gremien. Sie hätten es sich zur selbstverständlichen Aufgabe gemacht, das Leben in Nufringen aktiv mitzugestalten. Damit würden sie aufzeigen, dass jeder Einzelne zur Fortentwicklung unseres Gemeinwesens beitragen könne. Deren Unterstützung möchte der neue Bürgermeister gerne weiter fördern.
Nach den Worten von Herrn Welte habe er dieses Amt gezielt angestrebt, weil er dessen Ausübung als Lebensaufgabe und Berufung ansehe und sich dem Gemeinwohl der Bürgerinnen und Bürger von Nufringen besonders verpflichtet fühle.
Bei der Zusammenarbeit mit allen Beschäftigten der Gemeinde setzt der neue Rathauschef auf Wertschätzung. Er möchte dabei Raum für Eigeninitiative und stets ein offenes Ohr für Anliegen und Vorschläge anbieten.
Dem Gemeinderat bietet Ingolf Welte eine transparente, ehrliche und offene Zusammenarbeit an. Er sei kompromissfähig, tolerant und akzeptiere demokratische Entscheidungen. Eine zentrale Frage stehe dabei immer im Vordergrund: Ist das Ergebnis gut für die Nufringer Bürgerinnen und Bürger? Er führte weiter aus, dass er für gelebte Demokratie stehe. Dazu gehörten Glaubwürdigkeit, Zuverlässigkeit, Unverfälschtheit und auch der Mut, Wahrheiten zu benennen. Demokratie, so wie er sie verstehe, lebe von der Vielfalt der Meinungen, dem Austausch von Argumenten, der offenen und fairen Debatte. Die Fähigkeiten des Perspektivwechsels und des empathischen Zuhörens seien ganz wesentliche Bausteine einer lebendigen, vielseitigen und demokratischen Meinungsbildung.
Als dritte und wichtigste Plattform zur Diskussion über die Weiterentwicklung der Gemeinde benannte er die gesamte Bürgerschaft. Diese sei mit ihrem Engagement ein wichtiger Mitgestalter und er sei fest davon überzeugt, dass deren Wissen für die gelebte Demokratie unerlässlich sei. Beiträge der Mitbürgerinnen und Mitbürger werde er mit größter Wertschätzung berücksichtigen, wobei am Ende eines Diskussionsprozesses selbstverständlich immer eine demokratische Abstimmung stehe.
Eine größtmögliche Unterstützung und Zusammenarbeit sicherte er auch den Vertretern der Industrie und dem Gewerbe- und Handelsverein zu. Die positive Entwicklung Nufringens in den Bereichen Bildung und Soziales, in der Kultur- und Vereinsinfrastruktur sei untrennbar verbunden mit der positiven Entwicklung des örtlichen Gewerbes.
Die Unterstützung des Netzwerks Asyl liegt Herrn Welte ebenfalls am Herzen. Die interkommunale Zusammenarbeit auf der Ebene der Zweckverbände und der Nachbarkommunen sowie dem Landkreis möchte er konstruktiv begleiten.

Landrat Roland Bernhard überreicht Herrn Ingolf Welte die Wahlprüfungsurkunde.
Landrat Roland Bernhard überreicht Herrn Ingolf Welte die Wahlprüfungsurkunde.
Vereidigung und Verpflichtung von Herrn Ingolf Welte durch erste Stellvertreterin Ingrid Notter.
Vereidigung und Verpflichtung von Herrn Ingolf Welte durch erste Stellvertreterin Ingrid Notter.
Sitzungssaal im Rathaus Nufringen.
Sitzungssaal im Rathaus Nufringen.
Bürgermeisterin Ulrike Binninger gratuliert ihrem Nachfolger.
Bürgermeisterin Ulrike Binninger gratuliert ihrem Nachfolger.
Atsuko Scharpf (Querflöte) und Christoph Schmitz (Gitarre)	umrahmten die Verpflichtung musikalisch.
Atsuko Scharpf (Querflöte) und Christoph Schmitz (Gitarre) umrahmten die Verpflichtung musikalisch.
Der
Der "Eintrittschlüssel" fürs Rathaus als Geschenk des Gemeinderats, gebacken vom Bäcker Noller.

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