Gemeinde Nufringen

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Verabschiedung von Schulsekretärin Frau Renate Rebelsky und Konrektor Herrn Jörg Oswald
 
Zur Zeitgeschichte der Nufringer Wiesengrundschule gehört auch der Ruhestand von Persönlichkeiten, die die Schule jahrzehntelang geprägt haben.
Am Dienstag, 23. Juli  2019 wurden die Schulsekretärin Frau Renate Rebelsky nach 27jähriger Tätigkeit und der Konrektor Herr Jörg Oswald, der seit 1982 an unserer Nufringer Schule unterrichtete, feierlich in den verdienten Ruhestand verabschiedet. Bei dieser langen Zeit kann man sicher vom Ende einer Ära sprechen.
In seiner Rede betonte Bürgermeister Ingolf Welte nach der Begrüßung der Anwesenden gegenüber Frau Rebelsky, dass es für die Gemeinde Nufringen eine glückliche Entscheidung war, dass Frau Rebelsky vor 27 Jahren bei einer Stellenvertretung an unserer damaligen Grund- und Hauptschule feststellte, dass Sie sich hier richtig Zuhause fühlen würde. Sie gab ihr geplantes Vorhaben zu studieren auf. Unterrichtet hat Sie schließlich aber doch: Bei der Schülernachhilfe und bei VHS-Kursen.
 
Die sehr schöne und herzansprechende musikalische Untermalung leistete mit schönen Liedern der Schulchor der 3. Klasse unter Anleitung von Rektorin Frau Oelkuch-Philipsen. 
 
An Herrn Oswald gewandt, resümierte Bürgermeister Welte, dass er als Konrektor jahrzehntelang besonders beansprucht war. Es war nachzulesen und zu spüren, dass er seinen Beruf als Pädagoge immer sehr gerne geleistet hat. BM Welte sagte auch dazu: „Die Schüler, so haben mir viele berichtet, waren immer sowohl von Ihrer Menschlichkeit im Umgang, als auch von Ihrem Unterrichtskonzept begeistert.
 
An Frau Rebelsky und an Herrn Oswald gericht, führte BM Welte auszugsweise weiter aus: „Mit Ihnen Beiden geht großes Fachwissen in den Ruhestand. Sie haben Frau Ölkuch-Philipsen maßgeblich bei der Steigerung der Qualität des Lehrangebots und der Schulentwicklung unterstützt. Die Schüler mussten eingeteilt, der Unterricht koordiniert, Gespräche mit Eltern und Lehrern vorbereitet und das Budget kalkuliert werden. Sie waren aber auch für das Organisatorische zuständig, für Wünsche und Kritik von Lehrern, Eltern und Schülern. Zusammengefasst mussten Sie sich gegenseitig ergänzend „Alleskönner“ mit Managerqualitäten sein. Mit Ihnen verlieren wir in unserer Wiesengrundschule solche „Alleskönner“, die das „organisatorische und pädagogische Leadership“, wie dies heute neudeutsch genannt wird, beherrscht haben, aber auch mit neuen Ideen gefüllt haben.
In ihrer jahrzehntelangen Tätigkeit haben sich auch die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen drastisch verändert. Schienen früher Schülerinnen und Schüler insbesondere in der Zeit der Pubertät verunsichert, müssen Schulen heute darüber hinaus auch mit anderen Auffälligkeiten umgehen können. Die Schule hat ihr Profil auch in anderer Weise immer wieder den Bedürfnissen der Zeit und der Pädagogik angepasst.
„Ihre Schule“, denn nach solanger Zeit wird es bestimmt wortgenau „ihre Schule“ bleiben, hat sich auch nie abgeschottet, sondern ihre Tore auch für andere geöffnet und ihre Räumlichkeiten für eine ganze Reihe bemerkenswerter Aktivitäten zur Verfügung gestellt.
Der Gedanke der Vernetzung stand immer im Vordergrund, weshalb im Schulgebäude auch die musiktreibenden Vereine, die Schulkindbetreuung, VHS-Kurse und die Schulbibliothek untergebracht ist.
Sie können aber Ihren Ruhestand getrost antreten, nachdem Sie „das Feld so gut bestellt“ haben.
Wir gönnen Ihnen den verdienten Ruhestand, der Ihnen mehr Zeit für sich und für Ihre Angehörigen ermöglicht.“
Der Elternbeirat bedankte sich zusätzlich auch noch mit einem Präsentkorbe bei der  Hausaufgabenbetreuung. Abschließend wünscht die Gemeindeverwaltung nicht nur alles Gute für den Ruhestand, sondern hat in erster Linie für das große Engagement zu danken. Diesen Dank sprechen wir für die Bürgerschaft unserer Gemeinde, den Gemeinderat und die Verwaltung aus. Es waren gute Jahre für unser Gemeinwesen. Sie können mit Stolz zurückblicken.

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