Gemeinde Nufringen

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Neue Bodenrichtwerte...

...werden Anfang Juli 2022 veröffentlicht
 
Die neuen Bodenrichtwerte werden Anfang Juli 2022 veröffentlicht und sind maßgeblich für die künftige Grundsteuer, die ab 2025 neu bemessen wird.
Die Nufringer Bodenrichtwerte, die Sie in der Feststellungserklärung ans Finanzamt angeben müssen, werden durch den gemeinsame Gutachterausschuss Oberes Gäu (GuA Gäu) beschlossen. Erst dann stehen die Bodenrichtwerte zum steuerlichen Hauptfeststellungszeitpunkt zum Stichtag 01.01.2022 fest.
Immobilienbesitzer können den für sie relevanten Bodenrichtwert Anfang Juli online unter www.herrenberg.de/bodenrichtwertkarten abfragen. Alternativ finden die Eigentümer die Werte dann auch auf BORIS-BW, dem Bodenrichtwertportal des Landes Baden-Württemberg: www.gutachterausschuesse-bw.de/borisbw. Diese Plattform bietet Bürgerinnen und Bürgern eine komfortable Suche über Flurstücke, Adressen oder Bodenrichtwertnummern. Um Missverständnisse und Fehlinterpretationen zu vermeiden, werden zusätzliche Informationen zur Handhabung der Karte geboten. Hierzu gibt es auch die Möglichkeit, sich einen mehrseitigen PDF-Ausdruck generieren zu lassen, in dem die Erläuterungen zu den Bodenrichtwerten und die wertbeeinflussenden Merkmale zum ausgewählten Grundstück dargestellt werden. Weitere Informationen bietet der die Geschäftsstelle des GuA Gäu unter www.herrenberg.de/guagäu
 
Vorgaben vom Finanzamt
Der Bodenrichtwert (§ 196 Absatz 1 BauGB) ist der durchschnittliche Lagewert des Bodens für eine Mehrheit von Grundstücken innerhalb eines abgegrenzten Gebiets (Bodenrichtwertzone), die nach ihren Grundstücksmerkmalen, insbesondere nach Art und Maß der Nutzbarkeit weitgehend übereinstimmen und für die im Wesentlichen gleiche allgemeine Wertverhältnisse vorliegen. Er ist bezogen auf den Quadratmeter Grundstücksfläche eines Grundstücks mit den dargestellten Grundstücksmerkmalen (Bodenrichtwertgrundstück). Dies bedeutet, dass immer der Bodenrichtwert des Richtwertgrundstücks in der jeweiligen Zone, in der sich das zu bewertende bzw. das zu veranlagenden Grundstück befindet, maßgebend ist.
Abweichende individuelle Grundstücksmerkmale werden für die Feststellungserklärung nicht berücksichtigt. So ist es beispielsweise unerheblich, ob ein Grundstück durch Baulasten oder eingetragene Rechte & Belastungen im Grundbuch eingeschränkt ist. So verhält es sich auch bei Sachverhalten wie Bauverbotszonen und H100 Gefährdung. Das Finanzamt akzeptiert keinen pauschalen oder prozentualen Abschlag bezogen auf den Bodenrichtwert. Ein abweichender Wert des Grundstücks kann gemäß Landesgrundsteuergesetz (LGrStG) lediglich auf Antrag angesetzt werden, wenn der durch ein selbst beauftragtes qualifiziertes Gutachten nachgewiesene tatsächliche Wert des Grund und Bodens zum Zeitpunkt der Hauptfeststellung mehr als 30 Prozent vom Wert des Richtwertgrundstücks abweicht. Qualifiziert ist ein Gutachten, wenn dieses durch den zuständigen Gutachterausschuss im Sinne der §§ 192 ff. des Baugesetzbuchs oder von Personen, die von einer staatlichen, staatlich anerkannten oder nach DIN EN ISO/IEC 17024 akkreditierten Stelle als Sachverständige oder Gutachter für die Wertermittlung von Grund und Boden bestellt oder zertifiziert worden sind, erstellt worden ist.

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